Grußwort Juni 2024

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Die ersten Open-Air-Veranstaltungen haben bereits stattgefunden, in den herausgeputzten Gärten hat die Grill-Saison begonnen, die Tourismus-Organisationen haben ihre Hausaufgaben gemacht und alles bestens für Gäste und Einheimische vorbereitet und auch am allgemeinen Lärmpegel spürt man deutlich: Es ist Sommer in der Eifel! Ok, das ist beim „Wettergott“ noch nicht so recht angekommen, aber das kann einen echten Eifler bekanntlich nicht schocken.

Der Hochseilgarten Hürtgenwald in Raffelbrand bietet alles, um zu einem einzigartigen Freizeiterlebnis mitten in der Natur beizutragen. Dort erwartet die Gäste weit oben in den Wipfeln der Bäume nicht nur Action pur, sondern auch Möglichkeiten, unter fachkundiger Aufsicht die Natur mit allen Sinnen zu begreifen, Grenzen zu überschreiten und dabei aktiv etwas gegen die eigenen Ängste zu tun. In unserer Rubrik „Mensch & Tier“ geht es diesmal um Judith Schäfer und ihrer Leidenschaft für Pferde. Es war schon früh ihr Bestreben, ihr Hobby und ihre Talente miteinander zu verbinden. Mit den Qualifikationen Pferde-Osteopathie, Pferde-Physiotherapie und Sattelexpertin hat sie sich ihren Traumberuf erfüllt.

Das Schloss Merode und dessen Prinzenfamilie feiern zusammen mit den umliegenden Ortschaften 850 Jahre „Herrschaft“. Diesmal berichten wir über die seit 1174 bestehende wechselvolle Geschichte der Familie und des Schlosses. Die historische Senfmühle Monschau trotzte dem Wetter und verzauberte einmal mehr ihre Gäste beim traditionellen Mühlenfest. Eifel Pur war dabei.

Auch in dieser Ausgabe kommen natürlich Kunst und Kultur nicht zu kurz. Die Kunstszene der Region nimmt Abschied von einem, der in den 16 Jahren seines Schaffens für die Internationale Kunstakademie Heimbach unglaublich viel bewegt hat. Für die Kunst, für Künstler und für die Region. Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, der sich in den Ruhestand verabschiedet, hinterlässt sehr große Fußabdrücke. Noch ist offiziell kein Nachfolger oder keine Nachfolgerin benannt, doch die Hoffnung, dass dieser kulturelle Leuchtturm weiterhin so stark leuchtet wie unter seiner Leitung, ist groß.

Ich wünsche Ihnen mit unserer Juni-Ausgabe wieder viel Vergnügen bei der Lektüre und hoffe, Ihnen dabei den einen oder anderen interessanten Tipp geben zu können.

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund und bis zur Juli-Ausgabe 2024.

Bert van Londen